Wohnhochhaus am Theodor-Loos-Weg

Dafür ist der Baukörper untergliedert in eine untere Zone, in der sich die Verzahnung mit dem Stadtraum vollzieht und eine obere Zone, in der sich die skulpturale Wirkung des Hochhauses entfaltet. Der Neubau schließt höhengleich an der Brandwand des Nachbargebäudes an. Anders als die Bestandsbauten verfügt der Neubau über keine Rückseiten, was nach einer offenen, großzügigen Fassadengestaltung verlangt. Mit der Gebäudefigur in Form eines unregelmäßigen Hexagons wird das streng orthogonale räumliche Prinzip durchbrochen. Es ist möglich, die bereits dargestellte Vielfalt an Wohnungstypen und /-größen durch das Zusammenschalten einzelner Räume sowie Wohnungen (Solldurchbrüche) zu vergrößern. Neben einer Dachterrasse, die der Hausgemeinschaft zur Verfügung steht, werden mit dem Konzept eines freistehenden Pavillons weitere Angebote geschaffen, die über das reine Wohnen hinausgehen.