WerkBundStadt, 2016

Aufgrund der sich laufend ändernden Formen des Zusammenlebens sollten Wohnräume eine maximale Gestaltungsfreiheit erlauben und sich an die Bedürfnisse ihrer Bewohner anpassen können. Das impliziert auch die mögliche Aufhebung einer Trennung von Wohnen und Arbeiten. Es wird daher eine flexible, robuste Struktur vorgeschlagen, die im Wesentlichen aus einem tragenden Erschließungskern besteht, der in der wenig belichteten Innenecke angeordnet liegt. Hinzu kommen tragenden Fassadenpfeilern, die aufgrund ihrer Breite unterschiedliche Trennwandanschlüsse, bzw. Raumgrößen ermöglichen. Innerhalb dieses Gerüsts lassen sich verschieden große Einheiten und Raumzuschnitte organisieren. In der Fassade äußert sich der Flexibilitäts‐ bzw. Robustheitsgedanke in der Gleichbehandlung aller Fensteröffnungen und dem durchlaufenden Balkonband.