Turm am Mailänder Platz, 2017

Für die Gebäudehülle wurde eine klar gegliederte und plastisch gestaltete Natursteinfassade entwickelt, die dem Gebäude im Spiel von Licht und Schatten ein fassettenreiches und individuelles Antlitz verleiht. Pfeiler und Stürze werden L-förmig zurückgestaffelt. Geschossweise wechselt die Ausrichtung dieser Gliederung, sodass ein lebendiges Wechselspiel auf der Fassade entsteht. Die unterschiedlichen Fensterformate der Hotelzimmer, die Ecksituationen, der zweigeschossige Sockel sowie die Ausbildung der Eingänge werden als mannigfaltige Variationen eines Themas verstanden und innerhalb dieses einen Gestaltungsprinzips gelöst. Man erkennt in der Fassade die Vielfältigkeit in der Einheit aus einem qualitätvollen, natürlichen und beständigen Material. Ganz selbstverständlich werden diverse Möglichkeiten einer sozialverträglichen, ökonomischen und ökologischen Bauweise herangezogen. Dazu zählt u. a. die nutzbare Dachterrasse mit einem öffentlich erreichbaren Dachgarten. Eine DGNB-Zertifizierung in Gold ist angestrebt.