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06/2017

Kunst am Bau des Bundes: Museum der 1000 Orte vorgestellt.

Bundesbauministerin Barbara Hendricks hat am 21.06.2017 in Berlin das "Museum der 1000 Orte" vorgestellt, eine neue Informationsplattform für die Kunst am Bau des Bundes. Eine Vielzahl von Kunstwerken, die sich zumeist in für die Öffentlichkeit unzugänglichen Bundesgebäuden befinden, kann jetzt online "besichtigt" werden. Entwickelt wurde das virtuelle Kunstmuseum im Auftrag des Bundesbauministeriums durch das Bundesamt für Bauwesen und Raumordnung (BBR).

Auch zwei von Kleihues+Kleihues realisierte Bundesbauten in Berlin sind mit ihren Kunstwerken vertreten: Die Zentrale des Bundesnachrichtendienstes und das Bundesministerium für Arbeit und Soziales.

Das Projekt stellt einen wichtigen Beitrag zur öffentlichen Vermittlung von Kunst und Architektur dar, wie Bundesbauministerin Barbara Hendricks betont: "Das Kunst-am-Bau-Engagement des Bundes ist in Art, Umfang und Kontinuität weltweit einzigartig. In sieben Jahrzehnten ist eine rund 10.000 Werke umfassende Sammlung entstanden. Nahezu alle bedeutenden Künstlerinnen und Künstler der Nachkriegszeit waren im Auftrag des Bundes tätig und haben Kunstwerke geschaffen, die sich mit der Architektur, dem Ort, der Funktion und der nutzenden Institution auseinandersetzen. Mit dem 'Museum der 1000 Orte' wollen wir diese baukulturelle Leistung in den Bundesliegenschaften vermitteln, die Kunst am Bau vorstellen und zugleich auch die Werke der Künstlerinnen und Künstler angemessen würdigen." Seit 1950 engagiert sich der Bund für Kunst am Bau im In- und Ausland.

Hier geht es zum Museum der 1000 Dinge.