2. Preis für Kleihues + Kleihues beim städtebaulichen Wettbewerb „Siemensstadt 2.0“ in Berlin

Bei dem prominent besetzten Wettbewerb zur Neugestaltung der Siemensstadt Berlin hat Kleihues + Kleihues mit seinem städtebaulichen Entwurf den 2. Preis gewonnen. Unter dem Titel „Siemensstadt 2.0“ waren 18 rennomierte Architektur- und Stadtplanungsbüros aus Berlin, Deutschland und Europa zur Teilnahme eingeladen.

Im Rahmen der zweitägigen Jurysitzung wurden die Entwürfe von der 16-köpfigen Jury, unter der Leitung des Architekten Stefan Behnisch, bewertet, die paritätisch mit Vertretern der Stadt Berlin sowie von Siemens besetzt war. Gemeinsam mit ihren Stellvertretern und mehr als 50 Sachverständigen beurteilten sie die Einreichungen nach verschiedensten Kriterien. Michael Müller, Regierender Bürgermeister von Berlin: „Es war ein hochspannender, hochprofessioneller Wettbewerb. Berlin darf sich auf ein neues, innovatives Stadtquartier freuen, dass in besonderer Weise Potentiale und Chancen nutzt.

Im Oktober 2018 hatte Siemens erstmals bekannt gegeben, seinen Traditionsstandort Siemensstadt in Berlin umzugestalten und das bislang geschlossene Industrieareal zu einem modernen und von vielfältiger Nutzung geprägten „Smart District“ zu entwickeln. Zehn Monate später startete der städtebauliche Wettbewerb zur Umgestaltung des mit rund 70 Hektar etwa 100 Fußballfelder großen Areals in Berlin Spandau, auf dem 1897 der Grundstein zur damaligen Siemensstadt gelegt wurde.

Als Smart District, der im Betrieb CO2-neutral arbeitet, werden in der Siemensstadt 2.0 künftig die Grenzen zwischen traditionell nebeneinander stattfindenden Lebensbereichen überbrückt und Forschung, Technologie, Innovation sowie Arbeiten, Produzieren und Wohnen miteinander vereint. Dabei sollen innovative Mobilitätskonzepte und Lösungen des Klimaschutzes genauso eingebracht werden, wie Möglichkeiten der Digitalisierung, die das Internet of Things oder Künstliche Intelligenz eröffnen. Nach den nun anstehenden, weiteren Planungs- und Genehmigungsschritten sollen bereits 2022 die ersten Bauarbeiten beginnen.

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