Neustart: Aus dem ehemaligen Eckwerk wird WIEWEIL – ein Ort des Wissens und des Lernens für Berlin!

Für das herausfordernde Areal am Berliner Holzmarkt ist in den letzten zwei Jahren in Abstimmung mit der Stadtplanung ein neuer städtebaulicher Entwurf mit den Büros Kleihues + Kleihues und Graft erarbeitet worden, den nun sowohl Bezirks- wie Senatsverwaltung als genehmigungsfähig ansehen.

Mit WIEWEIL entsteht ein neuer Ort des Wissens und des Lernens. In einem Gebäude, das Platz bietet für eine innovative Mischung aus Arbeiten und Wohnen, sollen zahlreiche Projekte, Vereine, Organisationen und Unternehmen, die sich mit dem weiten Feld des Wissens und dessen Vermittlung beschäftigen, ihren zentralen Hub in Berlin finden. Zusätzlich entstehen etwa 250 Wohnplätze beispielsweise für Studierende und Auszubildende.

Johannes Kressner, Partner bei Kleihues + Kleihues: “Die Auseinandersetzung mit neuen Planungsvorgaben hat zu einer Optimierung der Belichtungsverhältnisse und der Ausrichtung des Gebäudes zum Wasser geführt. Die Traufkante z.B. war eine Vorgabe der Verwaltung, das haben wir als Rahmen akzeptiert, obwohl es dazu im Team unterschiedliche Auffassungen gab. Die Verbesserungen haben wir erreicht durch die Auflösung in die „hohen Häuser“ und die bessere Durchlässigkeit, die eine Vielzahl von Ausblicken ermöglicht.”

Nach Evaluierungsprozess und Auswahl durch die Stiftung Abendrot haben KIM (Kilian Immobiliengruppe) und WBM Wohnungsbaugesellschaft Berlin-Mitte mbH eine gemeinsame Projektgesellschaft gegründet, die nun das geplante Projekt gemeinsam realisieren und betreiben wird.

Jürgen Kilian, Geschäftsführer von KIM: „Wir haben bisher schon mit unseren Projekten dazu beigetragen, bezahlbaren Wohnraum zu schaffen – nun ergänzen wir dies um bezahlbare Büroflächen. Wir freuen uns, mit WIEWEIL einen Zukunftsort zu schaffen, an dem viele Akteure auf dem Feld des Wissens und Lernens zusammenkommen können, um sich und uns alle voranzubringen. Wie sehr wir solche Orte brauchen, hat uns nicht zuletzt die Pandemie gelehrt.“

Zur Projektseite von Wieweil gelangen sie hier.