Wettbewerbserfolg: Erweiterungsbau für das Maria-Sibylla-Merian-Gymnasium erhält den 1. Preis

Beim Wettbewerb für die Erweiterung des Maria-Sibylla-Merian-Gymnasiums in Telgte, Westfalen, erhält das Büro Kleihues + Kleihues den 1. Preis. Auch im angeschlossenen VgV-Verfahren konnte sich das Büro gegen die Konkurrenz durchsetzen.

Zwölf Büros haben sich an dem Architekturwettbewerb zur Erweiterungsbau des Maria-Sibylla-Merian-Gymnasiums beteiligt. Am Donnerstagabend wurde zunächst von Planungs- und Schulausschuss in gemeinsamer Sitzung und anschließend vom Rat einstimmig beschlossen, dem Sieger den Auftrag für die Planungen zu erteilen.

Vorgesehen ist ein fast quadratischer Baukörper mit drei Obergeschossen, der gestalterisch an den Bestandsbau des Gymnasiums angepasst ist. „Das wirkt wie aus einem Guss“, erklärte Architekt Schopmeyer, der als Wettbewerbsbetreuer fungierte. Das Gebäude wird ein wenig angehoben, um auf die gleiche Höhe wie der Bestandsbau zu kommen. Durch eine Rampenanlage wird aber die Barrierefreiheit garantiert.

Im Innern des Neubaus wird es zwei Treppenhäuser geben. Die Räume werden um einen Kern herum angeordnet. In jeder Etage befinden sich vier Klassen und zusätzliche kleine Differenzierungsräume, aber auch Freiräume. „Wir freuen uns über das Ergebnis“, zeigte sich auch Schulleiterin Mechthild Rövekamp-Zur­hove zufrieden.

Quelle: Westfälische Nachrichten