Hotel- und Bürohochhaus am Güterplatz, 2017

Das Fassadenkonzept lässt Erker entstehen, die den Nutzern Ausblicke von fast 180° ermöglichen. Der Fassadenrhythmus ist dabei so angelegt, dass in jedem Hotelzimmer eine Erkersituation entsteht. Die Erker sind großzügig verglast und stellen insbesondere im Hotel ein Alleinstellungsmerkmal dar. In den Büros entstehen, je nach Einteilung, eine oder mehrere Erkersituationen pro Raum. Auf jeder Turmseite bildet die Fassade zudem mehrgeschossige Stadtbalkone aus. Die Außenwirkung der Faltung ergibt sich im Zusammenspiel mit seiner Materialität. Die Faltungen bringen den Turm zum Funkeln. Um die Schlankheit des Baukörpers zu steigern, wird im 28. Geschoss eine Dachterrasse ausgebildet. Die zugehörige Büroetage ist im nördlichen Teil doppelgeschossig angelegt. Ihre repräsentativen Empfangs- und Besprechungsräume beeindrucken mit einer Raumhöhe von ca. 7 Metern und haben direkten Zugang zu der vorgelagerten Terrasse mit ihrem fantastischen Blick auf die Hochhäuser von Messe- und Bankenviertel.