Wiedereröffnung des Pergamonmuseums am 04.06.2027
Derzeit wird der erste Bauabschnitt der Grundinstandsetzung und Ergänzung des Pergamonmuseums für die Wiedereröffnung vorbereitet: am 04.06.2027 werden der Nordflügel und der Mittelbau des Pergamonmuseums nach mehrjähriger Sanierung wieder für Besucher:innen öffnen.
Den im Jahre 2000 vom BBR zur Grundinstandsetzung und Ergänzung des Museums ausgeschriebenen Wettbewerb gewann Professor O. M. Ungers. Nach seinem Tod im Jahr 2007 wurde im Ergebnis eines Vergabeverfahrens die Werkgemeinschaft Pergamonmuseum (WPM) mit der Umsetzung des weiterhin verbindlichen Siegerentwurfes beauftragt. Sie besteht aus dem Büro Kleihues + Kleihues und der BAL Bauplanungs und Steuerungs GmbH, auch Professor Walter A. Noebel war bis zu seinem Tod Teil der WPM. Kleihues + Kleihues konnte sich im Rahmen eines Verhandlungsverfahrens 2019 darüber hinaus für die Planung des zweiten Bauabschnittes qualifizieren.
Zentrale Teile der Sammlungen – berühmte Exponate der Antikensammlung, wie der Pergamonaltar und der Hellenistische Saal, sowie das Museums für Islamische Kunst in Gänze, darunter auch innovative Neupräsentationen der Objekte wie zum Beispiel des Aleppo-Zimmers und der Mschatta-Fassade oder der Alhambra-Kuppel, können dann wieder besichtigt werden.
Da sich die Hauptbestände des Vorderasiatischen Museums im aktuell geschlossenen Südflügel befinden, dessen Sanierung im Zuge des zweiten Bauabschnittes im vergangenen Jahr begonnen hat, präsentiert das Museum im Schlütersaal ein interimistisches „Schaufenster“ und gibt so einen Ausblick auf die künftige Ausstellung ab 2037.
Gruppenbuchungen für den Besuch des Museums sollen ab dem 1. Juli 2026 möglich sein.
Die Wiedereröffnung reiht sich in die Feierlichkeiten zum 200-jährigen Jubiläum der Museumsinsel Berlin ein.